Auftragsgegenstand ist die Lieferung des Security Information and Event Management System (SIEM) mit integrierter Security Orchestration, Automation and Response (SOAR) für das interne Security Operations Center (SOC) des Herstellers Cisco/Splunk [Produktbezeichnung "Splunk Core + Enterprise Security (ES) Premier Edition"]. Der Auftragnehmer hat der TK für das genannte Produkt eine Lizenz mit einem Nutzungsumfang von 1 Terabyte/Tag (Hauptlizenz) sowie eine Lizenz mit einem Nutzungsumfang von 20 GB/Tag (Testlizenz - Test and Development only) für mindesten 36 Monate zu überlassen. Zudem umfasst der Auftragsgegenstand auch die laufende Pflege der Software während der Vertragslaufzeit.
Für die weiteren Einzelheiten wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.
Der Preis wird auf Grundlage des Angebotsvergleichspreises gemäß Anlage "Preisblatt" (abzüglich Skonto, soweit angeboten und wertbar) bewertet. Weisen zwei oder mehr Angebote identische Angebotsvergleichspreise auf, entscheidet das Los.
Die TK ist berechtigt, den Nutzungsumfang der Lizenz Splunk Core + Enterprise Security (ES) Premier Edition mit einem Nutzungsumfang von 1 Terabyte/Tag (Hauptlizenz) bis zu fünfmal um jeweils 200 GB/Tag zu erweitern (maximal zusätzliche 1000 GB/Tag).Die Ausübung der Option ist der TK innerhalb von 36 Monaten nach Zuschlagerteilung möglich.
Gemäß § 160 Absatz 3 Satz 1 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Für den Fall, dass der Auftragnehmer vor Beginn der Leistungserbringung aus einem nicht derTK zuzurechnenden Grund ausfällt, behält sich die TK vor, den Auftrag den übrigen Bietern in der Reihenfolge, die der Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots gem. Ziff. 10 dieser Bewerbungsbedingungen zugrunde liegt, auf der Grundlage ihres jeweiligen Angebots anzutragen.
Die Vergabestelle wird fehlende Unterlagen entsprechend den gesetzlichen Vorschriften und nach billigem Ermessen nachfordern.
Eigenerklärung betreffend die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre über die Gesamtumsätze.
Unternehmen, die noch nicht volle drei Jahre tätig sind, müssen die geforderten Angaben zu den Umsätzen nur insoweit machen, als sie verfügbar sind.
Eigenerklärung betreffend die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre über die durchschnittlichen jährlichen Mitarbeiterzahlen.
Unternehmen, die noch nicht volle drei Jahre tätig sind, müssen die geforderten Angaben zu den Umsätzen und Mitarbeitern nur insoweit machen, als sie verfügbar sind.
Für den Fall der Auftragserteilung hat eine Bietergemeinschaft eine Rechtsform anzunehmen, bei der eine gesamtschuldnerische Haftung der einzelnen Bietergemeinschaftsmitglieder für die Erfüllung der vertraglichen Pflichten besteht.