Leistungsgegenstand ist die bundesweite Lieferung ergonomischer Drehrollenstühle für Beschäftigte der TK. Der ergonomische Drehrollenstuhl muss den Körper abstützen, vor Fehlhaltungen schützen und sich wechselnden Sitzhaltungen und Bewegungen individuell anpassen. Der ergonomische Drehrollenstuhl bietet eine Verstellung der Rücken-/Armlehnen sowie der Sitzfläche und ermöglicht "dynamisches Sitzen". Der Drehrollenstuhl wird in drei Varianten - Standard, hohe Gasfeder und niedrige Gasfeder - beschafft. Der Bedarf an neuen Drehrollenstühlen entsteht hauptsächlich durch den erforderlichen Austausch von defekten und veralteten Stühlen.
Über die Vertragsdauer rechnet die TK mit einem Gesamtbedarf von geschätzt ca. 4.160 Drehrollenstühlen in drei Varianten. Der tatsächliche Gesamtbedarf kann mangels konkreter Vorhersagbarkeit auch höher oder niedriger ausfallen. Für den Standardstuhl sagt die TK dem AN eine Mindestabnahmemenge zu. Details dazu finden sich im Vertrag.
Bundesweite Lieferung der Drehrollenstühle.
Preis - Der Preis wird auf Grundlage des Angebotsvergleichspreises gemäß Anlage A1 "Preisblatt" bewertet.
Qualität der Leistung - Die Qualität der Leistung wird auf Grundlage der fachlichen Bewertungsmatrix (Anlage W) bewertet und in Leistungspunkten gemessen.
Gemäß § 160 Absatz 3 Satz 1 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Für den Fall, dass der Auftragnehmer vor Beginn der Leistungserbringung aus einem nicht der TK zuzurechnenden Grund ausfällt, behält sich die TK vor, den Auftrag den übrigen Bietern in der Reihenfolge, die der Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots gem. Ziff. 10 dieser Bewerbungsbedingungen zugrunde liegt, auf der Grundlage ihres jeweiligen Angebots anzutragen.
Die Vergabestelle wird fehlende Unterlagen entsprechend den gesetzlichen Vorschriften und nach billigem Ermessen nachfordern.
Eigenerklärung über die netto Gesamtumsätze der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre und der netto Umsätze bezogen auf vergleichbare Leistungen (Sitzmöbel).
https://vergabe.tk.de/Satellite/public/company/project/CXR0YYRYR1F/de/documents/filledByCompany/25-08783_Anlage_E1_Eignung.docx
Durchschnittliche festangestellte Mitarbeitende in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Der Bieter hat in Form von Eigenerklärungen mindestens 2 Referenzprojekte über in den letzten drei Jahren (vor Ablauf der Angebotsfrist) ausgeführte Leistungen, die mit dem Inhalt der ausgeschriebenen Leistungen nach Art, Umfang und Schwierigkeitsgrad vergleichbar sind, einzureichen.
Mindestanforderung an die Eignung ist eine zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist seit mind. 36 Monaten ausgeübte Geschäftstätigkeit des Unternehmens im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Sitzmöbel).
Für den Fall der Auftragserteilung hat eine Bietergemeinschaft eine Rechtsform anzunehmen, bei der eine gesamtschuldnerische Haftung der einzelnen Bietergemeinschaftsmitglieder für die Erfüllung der vertraglichen Pflichten besteht.